TEAMENTWICKLUNG: DEFINITION, PHASEN & ERFOLGSMERKMALE

► Wie entsteht produktive Teamarbeit?

Unternehmen sind entlang ihrer Ziele immer nur so leistungsstark wie die eigenen Mitarbeiter und das jeweilige Team. Gezielt die Methoden für wirksame Teamentwicklung einzusetzen, unterscheidet daher Organisationen mit durchschnittlicher Teamleistung von Organisationen mit starker Team Performance.

Daher ist es kaum verwunderlich, dass Team-Leiter auf strategische Prozesse der Teamentwicklung setzen und Teamarbeit zu einem der Top-Motivationsfaktoren für Mitarbeiter zählt.

Im beruflichen Kontext ist Teamentwicklung immer ergebnisorientiert. Das heißt, eine Gruppe von Menschen soll zu besserer und leichterer Leistungskraft befähigt werden.

Instrumente der Teamentwicklung können z.B. Einzelgespräche, Team-Check-ups, gemeinsame Arbeit, persönliches Coaching, Team-Workshops und Seminare oder Mediation und Teamevents sein.

Produktive Teamarbeit entsteht also immer dann, wenn strukturierte Maßnahmen der Teamentwicklung genutzt werden. Im folgenden geben wir Ihnen einen Einblick in das Thema Teamentwicklung:

1. Definition: Was ist Teamentwicklung

2. Ziele der Teamentwicklung

3. Merkmale erfolgreicher Teams

4. Phasen der Teamentwicklung (nach Drexler/Sibbet und Tuckman)

5. Erfolgsmerkmale der Teamentwicklung

DEFINITION: WAS IST TEAMENTWICKLUNG

Zusammenschlüsse von Fachexperten und Einzelspielern erschaffen noch kein wirksames Team. Gemeinsam sind wir nur dann stark, wenn wir in der richtigen Zusammenstellung und auf ein Ziel ausgerichtet zusammenarbeiten (Teamwork).

Teamentwicklung und Teambuilding ist:

Teamentwicklung beschreibt alle Maßnahmen einer Arbeitsgruppe, die entlang theoretischer Verhaltensempfehlungen an betriebliche Gegebenheiten, mit dem Ziel der Leistungssteigerung, durchgeführt werden.

Prozesse der Teamentwicklung sollen immer die Wirksamkeit eines Teams verbessern.

ZIELE DER TEAMENTWICKLUNG

Anlässe zur Teamentwicklung kann es viele geben. Häufige Gründe für das performance-orientierte Zusammenführen eines Teams durch Etablierung von Teamentwicklungsprozessen sind:

► Zusammenfassung und Erfolgskontrolle von bisher geleisteter Arbeit
► Neugründung oder Neuaufbau eines Teams
► schwache Performance oder sinkende Leistung
► fehlende oder lückenhafte Strukturen
► Mitarbeiterentwicklung
► vermehrte Abstimmungsprobleme, Konflikte oder Regelverstöße
► Veränderung in Prozessen oder Aufgaben (z.B. Erhöhung der Komplexität)

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Weitere Ziele von Teamentwicklungs-Maßnahmen:

► Produktivität steigern
► Zusammenarbeit fördern
► Soziale Kompetenzen steigern
► Vertrauen steigern
► Arbeitsabläufe optimieren

WAS IST EIN TEAM: MERKMALE ERFOLGREICHER TEAMS

Unternehmerische Ziele können wir als Einzelperson nur in den seltensten Fällen alleine erreichen. Wir benötigen andere Menschen mit ihrem Wissen, ihren Talenten und Fähigkeiten – kurz: Wir brauchen ein Team.

Das Wort „Team“ wird heutzutage fast inflationär benutzt. Dabei steckt hinter dem Wort nicht nur eine Idee, sondern auch ein Anspruch. Aber nicht jede Ansammlung von Menschen ist gleichzeitig ein Team. Wenn alle Teammitglieder gleiche Fähigkeiten und Meinungen einbringen, handelt es sich nicht um ein Team sondern um eine Arbeitsgruppe.

Gut funktionierende Teams verfügen entlang der unterschiedlichen Stärken des Einzelnen über klare Strukturen, Aufgaben- und Rollenverteilungen sowie konkrete Ziele. Sie sind in der Lage Abstimmungsprozesse eigenständig zu gestalten und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Je nach Schwerpunkt lassen sich Teams z.B. in Serviceteams, Produktionsteams, Kreativteams, Projektteams usw. unterscheiden.

Starke Teams:
► werden dauerhaft oder projekt-/ zielbasiert gebildet
► kennen und nutzen die individuellen Stärken
► zeichnen sich durch Teamspirit, Kooperation und Teamzusammenhalt aus
► verfügen über gegenseitiges Vertrauen, Akzeptanz und Leistungsbereitschaft
► sorgen für ein ansprechende Teamklima

Teamzusammensetzung: Homogene vs. heterogene Teams in der Teamentwicklung

Warum sind manche Teams überaus erfolgreich und andere Teams nicht?

Die Antwort: Sie schöpfen das Potenzial, entlang der acht zentralen Aufgabenbereiche (engl. Types of Work) für dauerhaften Teamerfolg, am besten aus. (siehe Erfolgsmerkmale der Teamentwicklung)

Erfolgreiche Team-Leader wissen, dass jeder Mensch Tätigkeiten in zwei oder drei dieser acht Types of Work gerne durchführt. Diese Arbeitspräferenzen beschreiben, welchen wichtigen Beitrag zum Teamerfolg jeder Einzelne leistet und welche spezifischen Verhaltensweisen dahinterstecken.

Ein homogenes Team setzt sich aus Menschen zusammen: die über gleichartige Qualifikation oder ähnliches fachliches Vorwissen verfügen.

Ein heterogenes Team besteht aus Menschen: die sich durch ihr Wissen bzw. durch jeweilige Qualifikationen unterschiedlicher Wissensbereiche auszeichnen.

Egal welche Teamzusammensetzung man nutzt: Arbeitspräferenzen beschreiben, WEN man WIE/WO im Team einsetzen und WIE man das Team zusammensetzen sollte.

Die Teamgröße: Welche Anzahl von Teammitgliedern ist empfehlenswert

Wirkungsvolle Teams werden aus zwei bis acht, maximal 12 Personen gebildet. Dies hält den Kommunikationsaufwand gering, die Fähigkeiten vielseitig und die Zugehörigkeit hoch.

Daher ist es wichtig, ein gemeinsames Vorgehensmodell, eine strukturierte Meeting-Struktur und gemeinsame Datenablage zu schaffen. Alle Teammitglieder benötigen ein einvernehmliches Verständnis, wo individuelle Freiheiten angebracht und wo ein gemeinsamer Standard benötigt wird.

Genau hier setzt effektive Teamentwicklung an.

PHASEN DER TEAMENTWICKLUNG

In der Regel läuft wirksame Teamentwicklung in fünf bis sieben Phasen ab.

Merke: Effektive und effiziente Teamentwicklungsprozesse, also die Maßnahmen, die man ergreifet, sollten dabei in der frühesten, nicht ausreichend gelösten, Phase ansetzen.

Die unterschiedlichen Phasen beschreiben immer den jeweiligen Entwicklungsfortschritt des Teams auf dem Weg zur leistungsstarken Einheit.

Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman

Das Tuckman Phasenmodell besteht beispielsweise aus diesen fünf Phasen:

1. Forming: Die Orientierungsphase, in der sich die Gruppenmitglieder kennen lernen.
2. Storming: Die Nahkampfphase, in der Ziele zunehmend klarer werden.
3. Norming: Die Organisationsphase, in der klare Strukturen und Einigungen getroffen werden.
4. Performing: Die Integrationsphase, in der Selbstorganisation ins Zentrum rückt. Teams werden kreativer und flexibel im Umgang.
5. Adjourning Phase: Sie beschreibt Auflösungsprozesse, die zum Beispiel bei Zielerreichung gemeinsamer Arbeit stattfinden.

Noch detaillierter lassen sich die Fragen entlang des Team Performance Prozesses von Drexler/Sibbet aufschlüsseln.

Die sieben Phasen der Teamentwicklung nach Drexler/Sibbet

1. Sich orientieren: Wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zu arbeiten, fragen sich alle, WARUM sie dabei sind, was sie beitragen können und ob sie akzeptiert werden. Teammitglieder können sich erst einbringen, wenn sie eine Antwort auf diese Fragen haben.

2. Vertrauen bilden: Die nächste Frage der Teammitglieder ist: WER sind die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten werden? Alle möchten mehr erfahren über Erwartungen, Absichten und Kompetenzen der anderen. Sich einander mitteilen schafft Vertrauen und fördert den freien Austausch zwischen den Teammitgliedern.

3. Ziele setzen: Das Team beginnt, seine Zusammenarbeit zu konkretisieren, und schafft Klarheit über seine genauen Ziele, Annahmen, Voraussetzungen. Das Team erarbeitet eine gemeinsame Vision. Damit wird ein Fundament geschaffen: WAS machen wir und welche Prioritäten haben wir?

4. Bereitschaft erklären: Schließlich müssen Diskussionen beendet und Entscheidungen getroffen werden, WIE mit den grundlegenden Faktoren – Betriebsmittel, Zeit, Mitarbeiter – umgegangen wird. Wesentlich ist Einigkeit über die einzunehmenden Rollen.

5. Implementieren: Teams nehmen Geschwindigkeit auf, wenn sie die Arbeit aufteilen und festlegen, WER WAS, WANN und WO macht. In dieser Phase dominieren Zeitplanung und -einteilung die gemeinsame Arbeit.

6. Leistung zeigen: Sobald die „vorbereitenden“ Phasen durchlebt sind, kann das Team sich zunehmend von den ursprünglichen Zielen lösen und flexibel auf die Anforderungen seiner Umgebung reagieren. Das Team sagt „Ja!“ und übertrifft die eigenen Erwartungen.

7. Erneuern: Teams sind dynamische Gebilde: Ihre Zusammensetzung ändert sich, Teammitglieder fühlen sich womöglich erschöpft. Alle fragen sich: WARUM sollen wir dranbleiben? Jetzt werden die Erfahrungen reflektiert. Zugleich wird der nächste Zyklus des Handelns vorbereitet.

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Das Team Performance System nach Drexler/Sibbet ist das grundlegende Handwerkszeug für Teamentwickler. Es ist ein wichtiger Bestandteil für jedes Führungskräfte-Training sowie jeden Teamentwicklungsprozess und besteht aus diesen drei Bausteinen.

1. Das Team Performance Modell: Zeigt den Prozess der Teamentwicklung verständlich und handlungsanleitend auf.

2. Der Team Performance Check-up®: Zeigt, welche Phasen der Teamentwicklung gelöst oder ungelöst sind.

3. Der Team Leader Guide: Gibt detaillierte und praxiserprobte Interventionen und Übungen an die Hand.

ERFOLGSMERKMALE DER TEAMENTWICKLUNG

Teamentwicklung geht oftmals mit Change Management einher und kann nur wirken, wenn Menschen sich bestmöglich begegnen und die Stärken des Einzelnen (Arbeitspräferenzen) erkennen und zum Erreichen der jeweiligen Ziele einsetzen.

Um innerhalb der Phasen eines Teamentwicklungsprozesses die einzelnen Mitglieder bestmöglich aufeinander abzustimmen und einzusetzen, haben sich sogenannte Arbeitspräferenzanalysen bewährt.

Das Team Management Profil beschreibt diese jeweiligen Präferenzen des Individuums.

Mittels wissenschaftlich validierten Fragebogen bestehend aus 60 Fragen, werden Präferenzprofile erstellt und dienen als wichtiger Baustein bei der Teamentwicklung.

Teams, die mit dem Team Management Profil arbeiten:
► erkennen wichtigen Aufgabenbereiche des Einzelnen
► erfassen mögliche „blinde Flecken“ schneller
► sind erfolgreicher, weil sie Hindernisse besser überwinden

Lesen Sie auch unseren passenden Beitrag: Teamentwicklung: Warum Teambuilding keine gute Idee ist

Die Teamphasen erfolgreicher Teams sollten nun entsprechend analysiert werden, um anschließend die konkreten Maßnahmen für den eigenen Anwendungsfall abzuleiten.

Sie möchten mehr erfahren, wie wir Ihnen helfen können? Schildern Sie uns Ihre Herausforderung.

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Marc Tscheuschner
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